04 – Baxter und die Kunst der Gelassenheit

🔹 English version below 🔹

Baxter, der Basset Hound – Die Kunst der Gelassenheit

Während Seraphina, Liora und Valeria in Borgo Feliciana erste gemeinsame Spuren auf der Leinwand hinterließen – noch unsicher, ob es ein Spiel, ein Experiment oder der Anfang von etwas Größerem war – …

…lag Baxter, der Basset Hound, im Schatten eines gemalten Baumes – nicht irgendeines Baumes, sondern eines tiefroten, leicht gebogenen, der wie in Gedanken versunken über den Fluss ragte. Hier, im gemalten Wald, einem Ort, der sich der Logik entzog, hatte Baxter sich seinen festen Platz gesucht.

Der gemalte Wald war kein gewöhnlicher Wald. Seine Bäume wuchsen nicht gerade in den Himmel, sondern schwangen in kühnen Bögen, als würden sie Melodien folgen, die niemand hören konnte. Die Blätter leuchteten in Mustern, die sich jeder Vorhersagbarkeit entzogen – mal rot, mal golden, mal voller Punkte oder Schnörkel. Nichts war zufällig, aber auch nichts berechenbar. Für viele war das ein Wunder.

Für Baxter war es… nun ja, gegeben.

Er war kein Hund, der sich von wilden Farben oder lauten Ideen mitreißen ließ. Während andere Tiere im gemalten Wald mit Pinseln um sich warfen oder neue Muster in die Luft zeichneten, lag er am liebsten an seinem Lieblingsplatz: unter dem schattigen, tiefroten Baum am Fluss.

„Baxter, du alter Langweiler!“ rief Jasper oft, wenn er vorbeisprang. „Hast du heute schon irgendetwas Neues ausprobiert?“

Baxter blinzelte träge und schüttelte den Kopf. „Warum sollte ich? Die Dinge sind, wie sie sind. Ein gutes Nickerchen ist auch eine Kunst.“

Seine langen Ohren zitterten leicht, als eine warme Brise über den Fluss strich. Das Licht tanzte auf den Wellen, und im Wasser spiegelten sich all die verrückten Muster des Waldes – Tupfen, Streifen, Wirbel. Baxter ließ den Blick darüber schweifen.

Er verstand ja, warum die anderen so besessen von Veränderung waren. Aber Veränderung bedeutete nicht immer Verbesserung. Manchmal war das, was bereits da war, genau richtig.

Er gähnte herzhaft und rollte sich noch ein Stück mehr ins weiche Moos. Die Welt war laut genug. Da musste doch nicht jeder ständig etwas hinzufügen.

Und so lag Baxter da, zufrieden mit dem, was war, und mit einem tiefen Verständnis für die Kunst der Gelassenheit.

Baxter zeigt uns, dass kreative Kraft auch leise fließen kann.
Dass es nicht immer um Tempo oder Technik geht – sondern um das Vertrauen in den Moment.
Wie in der japanischen Tuschemalerei, wo der Atem den Pinsel führt:
Einatmen – Farbe aufnehmen. Ausatmen – den Kreis malen.
Wenn wir dem natürlichen Rhythmus folgen, entsteht Tiefe – ganz ohne Zwang.

Was wäre, wenn du deiner Kreativität heute einfach erlaubst, von selbst zu kommen?

Der Weg endet hier nicht – er beginnt erst! Wohin die Reise geht? Finde es heraus. Melde dich für den Newsletter an und entdecke neue Horizonte!

Baxter – Hüter der inneren Ruhe

(Öl/Mixed Media auf Leinwand, 30 x 40 cm – Preis auf Anfrage hier clicken)

Er schaut dich an, als wüsste er mehr über dich, als du selbst erahnst.
Baxter ist kein gewöhnliches Wesen – er ist ein Seelenbegleiter.
Ein leiser Mentor für alle, die sich auf den Weg gemacht haben, das Leben tiefer zu fühlen.

In seinem Blick liegt Gelassenheit – aber auch der Mut, neue Pfade zu gehen.
Seine Spirale? Ein Symbol der inneren Reise. Der Selbstentfaltung. Der Freiheit.

Baxter, the Basset Hound – The Art of Tranquility

While Seraphina, Liora, and Valeria were leaving their first joint marks on the canvas in Borgo Feliciana—still unsure whether it was a game, an experiment, or the beginning of something greater—

Baxter, the Basset Hound, lay in the shade of a painted tree—not just any tree, but a deep red, slightly bent one that leaned over the river as if lost in thought. Here, in the painted forest, a place defying logic, Baxter had found his permanent spot.

The painted forest was no ordinary forest. Its trees didn’t grow straight into the sky but swung in bold arcs as if following melodies no one could hear. The leaves glowed in patterns defying predictability—sometimes red, sometimes golden, sometimes full of spots or swirls. Nothing was random, but neither was anything predictable. For many, it was a wonder.

For Baxter, it was… well, given.

He wasn’t a dog easily swayed by wild colors or loud ideas. While other animals in the painted forest flung brushes around or drew new patterns in the air, he preferred to stay at his favorite spot: under the shady, deep-red tree by the river.

 

„Baxter, you old bore!“ Jasper often called out when he hopped by. „Have you tried anything new today?“

Baxter blinked lazily and shook his head. „Why should I? Things are as they are. A good nap is an art too.“

His long ears twitched slightly as a warm breeze swept over the river. The light danced on the waves, and in the water, all the crazy patterns of the forest were reflected—dots, stripes, spirals. Baxter let his gaze wander over them.

He understood why the others were so obsessed with change. But change didn’t always mean improvement. Sometimes, what already existed was just right.

He yawned heartily and rolled a bit further into the soft moss. The world was loud enough. Not everyone needed to constantly add something.

And so, Baxter lay there, content with what was, and with a deep understanding of the art of tranquility.

Baxter teaches us that creative power doesn’t always come with noise or speed.
Sometimes, it’s about trusting the moment – deeply, quietly.
Like in Japanese ink painting, where the breath guides the brush:
Inhale – gather the ink. Exhale – paint the circle.
When we follow that natural rhythm, depth emerges – effortlessly.

What if you simply allowed your creativity to arrive on its own today?

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